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Hautanalyse – Beschwerden rechtzeitig erkennen und die Hautpflege anpassen

Die Haut ist das vielseitigste und grösste Organ des menschlichen Körpers. Sie besteht aus drei Hautschichten und besitzt zahlreiche Funktionen und Aufgaben. Die richtige Pflege der Haut trägt entscheidend dazu bei, Hautkrankheiten zu verhindern oder auch die Hautalterung zu reduzieren. Eine abgestimmte Pflege ist einfacher, wenn zuvor eine Hautanalyse gemacht wird. Diese stellt nicht nur den Hauttyp fest, sondern ist auch bei Behandlungen von Hautproblemen oder einer frühzeitigen Diagnosestellung sinnvoll.

Was ist eine Hautanalyse?

Eine Hautanalyse mit allen notwendigen Behandlungen wird in einem professionellen Kosmetiksalon ebenso gemacht wie beim Dermatologen. Sie hat die Aufgabe, die Haut auf ihre Gesundheit und mögliche Erkrankungen zu untersuchen, um gegebenenfalls nötige Behandlungen darauf abzustimmen. Sie ist aber auch ein bewährtes Mittel, um deinen Hauttyp herauszufinden und besser zu bestimmen, welche Pflegeprodukte für dich sinnvoll sind. Auch mit zunehmendem Alter verändert sich deine Haut. Einige kämpfen mit glänzender und fettiger, andere mit trockener und spannender Haut. Ungeeignete Pflegemittel führen zu Reizungen und Allergien oder verstärken den Effekt, statt ihm entgegenzuwirken. Die Hautanalyse findet als Hautmessung durch den Dermatologen statt. Sie ermöglicht die Prüfung der individuellen Hautbeschaffenheit.

Wie führt der Hautarzt eine Hautanalyse durch?

  • Der Hautarzt stellt über die Hautanalyse den Lipid- und Feuchtigkeitsgehalt deiner Gesichtshaut fest.
  • Darüber hinaus erlaubt die Hautanalyse eine Einordnung der Pigmentierung, der Elastizität, der Faltenbildung und der Grösse der Poren.
  • Eine Hautanalyse empfiehlt sich auch, wenn du an Akne oder Couperose leidest.
  • Ein möglicher Allergietest kann zusätzlich Aufschluss darüber geben, auf welche Produkte oder Wirkstoffe du allergisch oder unverträglich reagierst.
  • Eine Blutuntersuchung wiederum wird angesetzt, um den Hormonstatus zu bestimmen.

Zur Hautanalyse gehört auch eine Befragung durch den Hautarzt über mögliche Beschwerden, das Hautgefühl oder deine Pflegegewohnheiten. Um den Hauttyp genau zu analysieren, untersucht der Arzt die Feinstruktur und eventuelle Rötungen oder Hautreizungen auf deiner Haut. Dazu verwendet er Hautanalyse- und Diagnosegeräte. Mit ihnen stellt er von der Faltentiefe bis zur Hautoberflächenbeschaffenheit die wichtigsten Eigenschaften fest. Vor der Behandlung solltest du das Gesicht natürlich gründlich reinigen und keine zusätzliche Creme verwenden.

Wie lässt sich mit Hilfe der Hautanalyse die Hautalterung feststellen?

Im Alter wird die Haut empfindlicher und verändert sich durch eine veränderte Hormonausschüttung und den Feuchtigkeitsverlust. Die Hautanalyse ist dazu gedacht, herauszufinden, welche Pflegeprodukte sinnvoll sind, um deine Haut nur mit so viel Hautfeuchtigkeit, Fett oder Vitaminen zu behandeln, wie sie wirklich benötigt und verträgt. Die Haut altert beispielsweise bei UV-Schäden oder entwickelt stärkere Rötungen und Flecken im Gesicht. Die Falten werden tiefer, das Gesicht wirkt schärfer geschnitten und weniger strahlend. Wenn es um Hautalterung geht, macht auch eine Hautstraffung oder eine Behandlung mit Hyaluronsäure Sinn. Meistens geht es bei der Hautanalyse aber um die Prüfung der Haut auf mögliche Hautprobleme, auf Pigmentflecken, auf Narben, Rötungen und den Zustand des Hautbilds. Wenn die Elastizität der Haut abnimmt, hilft eine rechtzeitige Behandlung, um das Hautbild wieder aufzufrischen und die frühzeitige Hautalterung zu verhindern.

Warum sorgt die richtige Hautpflege für mehr Elastizität und einen guten Teint?

Gerade bestimmte Bereiche der Haut sind anfällig, weil in diesen Bereichen die Haut dünner oder vermehrt der Sonne und den Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Das betrifft etwa

  • Gesicht
  • Hals
  • Dekolleté

Wenn du dein Gesicht richtig pflegen möchtest, ist eine Hautanalyse dazu gedacht, den Hauttyp festzustellen und die Hautpflege darauf abzustimmen. Gleichzeitig ist es wichtig, dass du den richtigen Sonnenschutz wählst und Produkte benutzt, die verträglich und aufbauend sind. Fettige Haut benötigt eine andere Hautpflege als trockene oder empfindliche Haut. Wenn die Hautanalyse bestimmt hat, wie fettig, rein oder dick deine Haut ist, ist auch eine passendere Hautpflege möglich. Dazu helfen die Produkte, Irritationen und Reizungen zu reduzieren.

Welche Behandlungen erfordern eine vorherige Hautanalyse?

Oftmals ist die Hautanalyse zur Prüfung von Hautproblemen oder Erkrankungen notwendig. Wenn rechtzeitig eine Vorsorgeuntersuchung angegangen wird, können Beschwerden oder schwerwiegendere Probleme verhindert werden. Rötungen oder Irritationen sind bei allen Hauttypen üblich. Manche Symptome deuten aber auch auf ernsthafte Hauterkrankungen hin und müssen behandelt werden. Das betrifft beispielsweise juckende oder nässende Ausschläge, die zu weiteren Entzündungen führen können, wenn du daran kratzt. Die Behandlung erfordert in der Regel eine Verwendung cortisonshaltiger Cremes und Salben.

Was wird bei Hautproblemen gemacht?

Die richtige Behandlung hängt vom Alter und der Art der Beschwerden ab. Dies kann nach der Hautanalyse eine rein kosmetische oder auch eine medizinische Weiterbehandlung notwendig machen. Junge Patienten kämpfen oftmals mit Akne, Pickeln und Hautunreinheiten, für die es Medikamente und eine angepasste Hautpflege gibt. Ältere Menschen möchten Falten, rote Äderchen, Pigmentflecken oder Warzen behandeln lassen. Korrekturmöglichkeiten gibt es in vielseitiger Form. Die Hautanalyse hilft ebenso, bösartige Hautveränderungen zu entdecken und zu behandeln.

Was kann ich gegen die Hautalterung tun?

Den Alterungsprozess der Haut kannst du nicht endgültig aufhalten, jedoch mit der geeigneten Hautpflege einen positiven Effekt erzielen. Das gestattet sogar die Minderung kleinerer Fältchen. Du solltest dir allerdings bewusst machen, dass die Veränderung deines Hautbilds und die Entstehung von Falten normal sind. Deine Haut verliert an Elastizität und Spannkraft und wird mit weniger Feuchtigkeit versorgt. Dazu produziert sie weniger Kollagen, sodass das Hautgerüst geschwächt wird. Produkte mit Kollagen oder Hyaluronsäure gestatten eine kurzzeitige Auffrischung. Wichtig ist aber immer, dass du für den geeigneten UV-Schutz sorgst und Pflegemittel benutzt, die deine Haut verträgt.