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Anzeichen für Hautkrebs – die 7 wichtigsten Antworten für einen umfangreichen Überblick!

Anzeichen für Hautkrebs – die 7 wichtigsten Antworten für einen umfangreichen Überblick!

Leberflecken, Muttermale und sonstige Pigmentflecken – auf deiner Hautoberfläche befinden sich viele kleine Hautveränderungen und mit zunehmendem Alter kommen immer mehr dazu. Doch wann sind diese Flecken gefährlich und bilden die Vorstufe zu dem gefährlichen Hautkrebs? Fakt ist, dass die ersten Symptome von Hautkrebs für einen Laien nur schwer zu erkennen sind. Darum macht eine Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs bereits in jungen Jahren Sinn. Die Ursachen für die Entstehung von Hautkrebs sind weitgehend bekannt und du kannst einiges zur Vorbeugung dieser Krankheiten selbst tun. Wir beantworten dir hier die wichtigsten Fragen zu diesem brisanten Thema.

Welche verschiedenen Krankheiten umfasst der Hautkrebs?

Beim Hautkrebs wird zwischen zwei unterschiedlichen Formen unterschieden: dem schwarzen und dem weissen Hautkrebs. Der schwarze Hautkrebs gehört zu den gefährlichsten Hautkrebsarten und auch jüngere Menschen sind betroffen. Die sogenannten Melanome entstehen, wenn Pigmentzellen der Haut entarten. Der weisse Hautkrebs kommt meist erst in höherem Alter und an Hautflächen vor, die lange der Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren. Weisser Hautkrebs wird noch einmal in zwei Arten unterschieden:

  • Basalzellkarzinom: kleines glasig-weisses Knötchen, das einem Pickel ähnelt, manchmal blutet und Krusten bildet. Der Basalzellkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten.
  • Spinalzellkarzinom: Die Häufigkeit für ein sogenanntes Spinaliom ist deutlich geringer. Es handelt sich um sichtbare Knoten, die verhornen und eine Kruste bilden.

Welche Ursachen und Risikofaktoren gibt es?

Manche Menschen gehören von Natur aus schon zur Risikogruppe und sollten frühzeitig auf mögliche Symptome achten. Generell sind folgende Ursachen und Risikofaktoren für Hautkrebs bekannt:

  • heller Teint
  • Neigung zu Sommersprossen
  • starke UV-Exposition
  • Nutzung von Solarium
  • Erkrankungen des Immunsystems

Wie hoch ist das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken?

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorarten und deshalb ist es wichtig für deine Gesundheit, auf Anzeichen zu achten. Erhöhte Sonneneinstrahlung ohne ausreichenden Schutz der Haut fördert die Entstehung. Dabei spielen vor allem Sonnenbestrahlung und damit einhergehende Sonnenbrände im Kindheits- und Jugendalter eine Rolle. Durch die höhere Sonneneinstrahlung entstehen vermehrt Pigmentflecken, die wiederum durch ihre erhöhte Anzahl das Risiko für eine Entartung erhöhen. In der Schweiz erkranken pro Jahr etwa 2.800 Menschen an einem meldepflichtigen Melanom. Dadurch ist allein der Schwarze Hautkrebs für sieben Prozent aller Krebserkrankungen verantwortlich. Der weisse Hautkrebs ist in der Schweiz nicht meldepflichtig. Schätzungen belaufen sich aber auf bis zu 25.000 erkrankte Menschen pro Jahr.

Welche Symptome sind Anzeichen für Hautkrebs?

Die Symptome frühzeitig zu erkennen, ist die Devise bei Hautkrebs. Da Hautkrebs und seine Vorstufen sichtbar und auch zu ertasten sind, kannst du selbst mithelfen und deinen Körper regelmässig selbst untersuchen. Für die Selbstuntersuchung wendest du die ABCDE-Regel an. Falls einer der fünf Punkte zutrifft, solltest du bald einen Termin beim Hautarzt ausmachen. Unverzüglich solltest du zum Arzt gehen, wenn ein Pigmentfleck Grösse, Form oder Farbe ändert oder der Fleck zu jucken oder bluten beginnt. Hier die einzelnen Punkte der ABCDE-Regel:

  • A wie Asymmetrie: Normalerweise sind Hautflecken rund, oval oder länglich geformt. Taucht eine ungleichmässige und asymmetrische Form auf, ist dies eine Auffälligkeit.
  • B wie Begrenzung: Auffällig sind auch unebene, gezackte und raue Ränder mit zum Teil verwischten Konturen.
  • C wie Colour (englisch für „Farbe“): Treten bei einem Hautmal unterschiedliche Verfärbungen auf, ist Obacht geboten. Vor allem Flecken, die mit Rosa, Grau und Schwarz gemischt sind, können auf ein Melanom hinweisen. Gleiches gilt für krustige Auflagen.
  • D wie Durchmesser: Pigmentmale mit einem Durchmesser von mehr als fünf Millimetern sollten grundsätzlich von einem Arzt kontrolliert und beobachtet werden.
  • E wie Erhabenheit: Male, die mehr als einen Millimeter über das Hautniveau hinausragen, können ein Anzeichen von Hautkrebs sein.

Welche Vorteile hat die Früherkennung von Hautkrebs?

Ein Hautkrebs-Screening hat zum Ziel, die bösartigen Wucherungen in einem möglichst frühzeitigen Stadium zu entdecken. Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind seine Heilungschancen.

Wie läuft eine Untersuchung zur Früherkennung ab?

Dein Haus- oder Hautarzt führt in der Regel die Untersuchung durch. Zu Beginn wirst du nach deinen Vorerkrankungen gefragt. Danach sucht der Arzt deinen ganzen Körper nach Hautveränderungen ab. Dazu gehören auch die behaarte Kopfhaut, die Hautfalten und deine Schleimhäute. Der Arzt begutachtet die Pigmentflecken und dokumentiert sie. Zum Vergleich werden Fotos angefertigt. Zum Teil kommt auch eine Software zum Einsatz, die das Entartungsrisiko einer Hautauffälligkeit berechnet. Dein Arzt entscheidet dann, ob die Stelle erst einmal beobachtet wird oder ob der auffällige Fleck sicherheitshalber entfernt wird.

Wie geht es bei verdächtigen Hautveränderungen weiter?

Bei Verdacht auf eine der Krankheiten entnimmt der Hautarzt zur genauen Diagnose das verdächtige Gewebe. Bei dieser kleinen Operation wird ebenfalls ein Teil des gesunden Gewebes als Sicherheitsabstand entfernt. Steht die Diagnose fest und du bist von einer der gefährlichen Hautkrebs-Krankheiten betroffen, erfolgt eine Überweisung an eine Hautklinik. Hier wird abgeklärt, ob der Krebs bereits gestreut hat. Vor allem die Lymphknoten werden genau untersucht, da sie mit grosser Häufigkeit der Ort von Metastasen sind. Nach erfolgreicher Behandlung wird der Patient weiter betreut und engmaschig bei der Nachsorge kontrolliert.

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