Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Besonders Jugendliche und junge Erwachsene bekommen diese Krankheit: Der Volksmund nennt sie Röschenflechte, der Mediziner sagt Pityriasis rosea gibert dazu. Die entzündliche Hauterkrankung mit den juckenden Rötungen ist gar nicht selten. Frauen und Mädchen bekommen sie etwa doppelt so oft wie Jungen und Männer. Besonders im Frühling und im Herbst werden viele Fälle beobachtet.
Bisher ist die Ursache für die Hauterkrankung nicht gesichert, doch es gibt keinerlei Berichte darüber, dass sie ansteckend ist. Forscher vermuten einen Zusammenhang der Krankheit mit einem unbemerkt im Körper schlummernden Virus: Wer einmal eine Infektion mit bestimmten Herpesviren hatte, könnte unter Umständen, wenn bestimmte Auslöser gegeben sind, die Symptome der Röschenflechte entwickeln. Da die genauen Zusammenhänge aber noch nicht erforscht sind, ist es zumindest rein theoretisch denkbar, dass ein Erkrankter das Virus und damit den Auslöser an andere Menschen weitergeben könnte.
Forscher haben Erreger aus der Gruppe der humanen Herpesviren im Verdacht, zum Auftreten der Röschenflechte beizutragen. Untersuchungen haben ergeben: Viren des Herpestyps 6 und 7 könnten zu den Ursachen des Krankheitsbilds gehören. Möglicherweise spielen auch genetische Bedingungen, das Alter und eine generelle Neigung zu Hautallergien mit hinein. Besonders oft erkranken Menschen unter 30 Jahren an den unangenehmen Hautveränderungen. Als Risikofaktoren, die die Symptome begünstigen oder verstärken könnten, werden auch Stress und genetische Veranlagung genannt. Generell gilt: Wer die Röschenflechte einmal durchgemacht hat, ist in der Folge immun und entwickelt dieses Krankheitsbild nicht mehr.
Fast ausschliesslich am Oberkörper entstehen gerötete, schuppige Stellen. Sie sind das Hauptsymptom der Röschenflechte. Ausgehend vom ersten Fleck, dem Primärmedaillon, verbreitet sich der Ausschlag über Brust, Rücken und Bauch. Am äusseren Rand ist der Ausschlag rot und geschuppt, in der Mitte ist ein weisslicher Fleck zu sehen. Der Fleck ist scharf begrenzt und erhebt sich ein bisschen über die umliegende Haut. Dem ersten Fleck folgen bald viele weitere, die kleiner sind als der Ausgangsherd. Manchmal breitet sich die Flechte auch auf Armen und Beinen aus.
Unklare Hautveränderungen solltest du zuerst mit deinem Hausarzt besprechen. Manchmal kann dieser bereits eine Diagnose stellen, unter Umständen verweist er dich an die Dermatologie. Auch bei der Röschenflechte ist der Hautarzt zuständig für die Diagnose und die Therapie. Er gleicht das Krankheitsbild mit dem von Hautkrankheiten mit ähnlichen Symptomen ab, etwa zu Pilzinfekten oder zu einer allergischen Reaktion auf Medikamente. Im Zweifelsfalle wird er bei den Untersuchungen auch eine Blutprobe nehmen, um seine Diagnose zu festigen.
Der Dermatologe kann mit Produkten zur Hautpflege den Juckreiz lindern. Medikamente zur innerlichen oder äusseren Anwendung helfen, das lästige Jucken einzudämmen. Ausserdem solltest du für die Dauer der Erkrankung nur lauwarm baden oder duschen, weil heisses Wasser die Symptome verstärkt. In schweren Fällen werden kortisonhaltige Cremes aufgetragen. Auch eine medizinische Lichttherapie wird inzwischen angeboten. Sie heilt die Röschenflechte zwar nicht, beschleunigt aber ihren Verlauf: So kann die Dauer von normalerweise mehreren Wochen unter Umständen verkürzt werden. Eine spezielle Therapie zur Heilung der Röschenflechte gibt es nicht. Die ist aber auch nicht nötig, denn die Hautkrankheit klingt in den allermeisten Fällen nach einigen Wochen von allein ab. Ungefähr drei bis acht Wochen dauert es, bis der Ausschlag wieder verschwindet. In seltenen Fällen wurde auch ein Verlauf über mehrere Monate hinweg beobachtet.
Da die Ursachen noch weitgehend unklar sind, gibt es zur Vorbeugung der Röschenflechte nur wenige Möglichkeiten. Allerdings kannst du indirekt deine Gesundheit und deinen Körper unterstützen und so das Risiko verkleinern: Hier werden fetthaltige Cremes zur Hautpflege empfohlen. Sie haben eine vorbeugende Wirkung und lindern im Krankheitsverlauf die Trockenheit der Haut und den Juckreiz, der bei manchem Menschen mit dieser Dermatose einhergeht. Vorbeugend solltest du vermeiden, die Haut zu reizen, etwa durch Hitze. Auch zu warme Kleidung, unter der sich feuchte Hitze aufstaut, kann sich ungünstig auswirken. Verzichte auf heisse Duschen und ausgedehnte Bäder, die die Haut austrocknen. Deine Kleidung sollte eher leicht und luftig sein, nicht zu eng. Ein leichtes Sonnenbad tut der Haut gut, zu starke Wärme und UV-Strahlung allerdings erreicht eher das Gegenteil. Die besten Tipps zur Vorbeugung und unterstützenden Heilung im Überblick:
Ein Ekzem ist eine Hautkrankheit. Sie ist zwar nicht ansteckend, für den Betroffenen aber sehr unangenehm. Grund ist der hartnäckige Juckreiz: Am liebsten möchte man sich die ganze Zeit über kratzen. Die meistgewählte Therapie bei einem Ekzem ist daher eine Salbe, die den Juckreiz unterbinden soll. Salben gegen Ekzeme enthalten meist dieselben Inhaltsstoffe wie Medikamente gegen die Hautkrankheit Neurodermitis. Gerbstoff, Urea und Polidocanol sind drei der bekanntesten Substanzen, die in Salben gegen Ekzemen zum Einsatz kommen.
Ebenso wie sich dein Körper mit zunehmendem Alter verändert, ist auch eine Hautalterung im Gesicht völlig normal. Erste Fältchen zeigen sich je nach Veranlagung bereits mit Mitte 20. Stoppen kannst du diese natürliche Hautalterung kaum. Allerdings kannst du versuchen, ihr mit einem gesunden Lebensstil und Kosmetik entgegenzuwirken. Hautalterung ist nicht nur eine Frage der Gene, sondern vor allem auch des Lebenswandels. Die teuersten Cremes nutzen wenig, wenn du nicht auf deine Ernährung achtest. Versuche also, auf Rauchen und andere schädliche Einflüsse wenn möglich zu verzichten.
Die Haut ist das vielseitigste und grösste Organ des menschlichen Körpers. Sie besteht aus drei Hautschichten und besitzt zahlreiche Funktionen und Aufgaben. Die richtige Pflege der Haut trägt entscheidend dazu bei, Hautkrankheiten zu verhindern oder auch die Hautalterung zu reduzieren. Eine abgestimmte Pflege ist einfacher, wenn zuvor eine Hautanalyse gemacht wird. Diese stellt nicht nur den Hauttyp fest, sondern ist auch bei Behandlungen von Hautproblemen oder einer frühzeitigen Diagnosestellung sinnvoll.
Du bekommst nach einem Sonnenbad plötzlich kleine Bläschen, die unangenehm jucken? Bei solchen Beschwerden leidest du vermutlich an einer Sonnenallergie. Diese Erkrankung ist gut mit entzündungshemmenden und juckreizstillenden Cremes zu behandeln. Auch einige Hausmittel gibt es dagegen. Damit es aber gar nicht erst so weit kommt, verwende immer einen guten Sonnenschutz und halte dich nicht in der prallen Mittagssonne auf. Wähle die Sonnencreme entsprechend deinem Hauttyp aus. So bist du gegen die aggressive Sonneneinstrahlung gut gewappnet und musst keine Hautveränderungen befürchten.
Als Feuermale bezeichnet man eine Hautveränderung, die durch angeborene Fehlbildungen der Blutgefässe zustande kommt und sich durch fleckenförmige Rotfärbungen der Haut auszeichnet. Die medizinische Bezeichnung für Feuermale ist Naevus flammeus. Umgangssprachlich wird das Phänomen aufgrund der optischen Ähnlichkeit auch Portweinfleck genannt. In einer kleineren Variante, die häufig bei Neugeborenen auftritt und sich von allein wieder zurückbildet, kennt man die typisch roten Hautstellen auch als Storchenbisse oder Bossard-Flecken. Hier erfährst du, welche Formen unterschieden werden, welche Ursachen eine Rolle spielen und welche Therapien möglich sind.
Viele Menschen stören sich an Hautflecken, daher lassen sich einige Patienten aus ästhetischen Gründen auch Leberflecken entfernen. Aber auch aus medizinischen Gründen kann eine Behandlung von Altersflecken und Co. ratsam sein. Die Möglichkeiten zur Entfernung sind vielfältig. Im folgenden Artikel erfährst, was ein Leberfleck ist, wie er entsteht und wie du ihn entfernen lassen kannst.