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Hautkrebsbehandlung: Warum eine Früherkennung so wichtig ist

Hautkrebsbehandlung: Warum eine Früherkennung so wichtig ist

Hast du an deinem Körper verdächtige Leberflecken oder andere Hautveränderungen festgestellt, solltest du dich so schnell wie möglich zu einem Hautarzt begeben. Er wird deine Haut gründlich untersuchen und die Ursachen der Veränderungen abklären. Auch wenn das ernüchternde Ergebnis Hautkrebs heisst, musst du nicht verzweifeln: Mittlerweile sind die Möglichkeiten der Hautkrebsbehandlung so weit fortgeschritten, dass die Chancen auf Heilung sehr gut sind. Eine Früherkennung ist allerdings wichtig. Je nachdem, in welchem Stadium der Erkrankung du dich befindest, wird dein Arzt dir verschiedene Verfahren zur Behandlung vorschlagen.

Was ist Hautkrebs?

Beim Hautkrebs handelt es sich um eine bösartige Hauterkrankung, bei der zwei verschiedene Arten unterschieden werden: der sehr viel häufigere Weisse Hautkrebs und der deutlich aggressivere Schwarze Hautkrebs. Je nachdem, um welche Art Hautkrebs es sich handelt, stehen verschiedene Therapien zur Auswahl. Nicht nur das Stadium spielt für die Auswahl der Therapie eine Rolle, sondern auch das Alter und der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten. Am besten nutzt du also die umfassende Beratung deines Hautarztes, um die für dich geeignete Therapie zu finden.

Was sind die bekanntesten Ursachen für Hautkrebs?

  • Als bekannteste Ursache für die Entstehung von Hautkrebs gelten UV-Strahlen. Wer häufig einen Sonnenbrand hat, erhöht sein Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, drastisch.
  • Zudem geht man davon aus, dass dem Hautkrebs genetische Ursachen zugrunde liegen. Gibt es also in deiner Familie einen Fall von Hautkrebs, hast du ein höheres Risiko, auch an Hautkrebs zu erkranken.
  • Die Anzahl der Leberflecken spielt ebenso eine Rolle bei der Entstehung von Hautkrebs. Hast du 40 oder mehr Leberflecken am Körper, lass regelmässig ein Hautkrebsscreening beim Hautarzt vornehmen. Diese Untersuchung dient der Früherkennung und ist für ein rechtzeitiges Entdecken von Hautkrebs unerlässlich.

Warum ist eine Früherkennung so wichtig?

Wie bei so vielen Krebsarten gilt auch beim Hautkrebs: Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser ist die Prognose. Wurde rechtzeitig mit der Behandlung begonnen, sind die Heilungschancen zumindest beim Weissen Hautkrebs sehr gut. Auch die Prognose für den Schwarzen Hautkrebs ist durchaus gut, wenn er in einem frühen Stadium erkannt wird. Allerdings bildet er sehr viel schneller Metastasen als anderen Formen der Hautveränderung. Laut Forschung und Statistik sind durchschnittlich 90 Prozent aller Patienten zehn Jahre nach einer erfolgreichen Behandlung noch am Leben. Die Prognose ist sehr viel schlechter, wenn der Krebs schon Metastasen gebildet und andere Organe wie das Gehirn oder die Lunge in Mitleidenschaft gezogen hat. Eine Operation ist in diesem Stadium nicht mehr möglich.

Wann wird eine Operation empfohlen?

Die Operation ist meist die erste Wahl der Behandlung bei Hautkrebs. Allerdings ist sie nur dann möglich, wenn der Krebs noch nicht gestreut hat und lokal begrenzt ist. Dann kann der Arzt das befallene Gewebe einfach herausschneiden. Bei Weissem Hautkrebs ist eine Operation meist problemlos möglich. Während dieser schneidet der Arzt das komplette Gewebe heraus. Diese Art der Erkrankung verläuft selten tödlich. Nach der Operation wird das Gewebe unter dem Mikroskop begutachtet. Ergibt diese Diagnostik weitere verdächtige Zellveränderungen, muss unter Umständen noch einmal nachgeschnitten werden.

Welche Medikamente kommen gegen den Hautkrebs zum Einsatz?

Neben einer Operation kommen beim Hautkrebs auch eine Strahlentherapie oder Medikamente als Therapie in Frage. Medikamente können bei einem oberflächlichen Weissen Hautkrebs eine gute Alternative zur Operation sein. Hier kommen vor allem Salben mit dem Wirkstoff Imiquimod zum Einsatz. Sie werden grossflächig auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen. Bei einer Chemotherapie hingegen werden Zytostatika verwendet. Das können zum Beispiel die Medikamente Dacarbazin oder Paclitaxel sein. Ergänzend zu Chemotherapie und Bestrahlung tritt auch immer mehr die Alternativmedizin in den Vordergrund.

Welche Nachsorge ist erforderlich?

Nach der eigentlichen Therapie von Hautkrebs ist die Behandlung nicht beendet. Damit die Krankheit nicht wieder auftritt, ist eine umfassende Nachsorge nötig. Vor allem in den ersten fünf Jahren nach der Therapie sind Rückfälle keine Seltenheit. Kontrolluntersuchungen beim Arzt können aber bis zu zehn Jahre nach der Behandlung nötig sein. Deiner Gesundheit zuliebe solltest du diese Untersuchungen unbedingt wahrnehmen. Vor allem bei Schwarzem Hautkrebs ist das Risiko hoch, dass sich ein Zweittumor bildet. Kontrolliere daher selbst deine Muttermale regelmässig und achte dabei vor allem auf:

  • Veränderungen der Grösse
  • Änderungen der Struktur
  • Änderungen der Farbe

Was kann ich selbst für meine Gesundheit tun?

Damit Hautkrebs gar nicht erst entsteht, gibt es einige Massnahmen, die du selbst ergreifen kannst. Setz dich nie ungeschützt der prallen Sonne aus, sondern verwende immer einen ausreichenden Sonnenschutz. Die pralle Mittagssonne gilt es grundsätzlich zu meiden, denn dann ist die Strahlenbelastung besonders hoch. Bedecke wenn möglich empfindliche Körperstellen wie deine Schultern, Arme und Kopfhaut mit sonnenundurchlässiger Kleidung. Nicht nur die natürliche Sonne ist schädlich und kann Hautkrebs begünstigen. Gleiches gilt auch für das Solarium: Auch das hier verwendete Licht enthält UV-Strahlen. Nutze weiterhin alle Untersuchungen zur Früherkennung wie das Hautkrebsscreening.

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